HiFi-100-Watt-Verstärkerschaltung mit 2N3055-Transistoren - Mini Crescendo

HiFi-100-Watt-Verstärkerschaltung mit 2N3055-Transistoren - Mini Crescendo

Die hier erläuterte Mini-Crescendo-100-Watt-Transistorverstärkerschaltung wurde von mir gebaut und getestet und ist äußerst zufrieden mit ihrer Leistung und auch ihrer Robustheit in Bezug auf Wartung und Handhabung.

Verstärkerklasse

Grundsätzlich ist die gesamte Konfiguration ein symmetrischer Klasse-A-Verstärker mit einer Eingangsfilterstufe, einer Zwischentreiberstufe und einer leistungsstarken symmetrischen Ausgangsstufe, die aus den vielseitigen Leistungstransistoren 2N3055 besteht. Die Schaltung steuert effizient einen 100-Watt-4-Ohm-Lautsprecher mit Eingängen an, die von einer beliebigen Audioquelle wie einem Mobiltelefon oder einem DVD-Player usw. stammen.



Bevor Sie lernen, wie diese interessante und nützliche 100-Watt-Verstärkerschaltung mit 2N3055-Transistoren aufgebaut wird, ist ein vorheriges Verständnis der beteiligten Schaltungskonfiguration sehr praktisch. Beginnen wir die Erklärung mit den folgenden Punkten:



Schaltungsbetrieb

Ein kurzer Blick auf das gegebene Schaltbild lässt den Schluss zu, dass die Ausgangskonfiguration nicht symmetrisch ist, da die Transistoren T15 und T16 beide NPN-Typen sind.

Die Eingangsstufe der Schaltung beginnt oder beginnt mit einer symmetrischen Differenzvorverstärkerstufe, die aus den Transistoren T1, T2 und T3, T4 besteht. T5 und T6 sind als Stromquellen positioniert, die als Treiberstufe bestehend aus den Transistoren T7 und weiter erweitert werden T8.



Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, dass die Verdrahtung natürlich symmetrisch ist, wobei die Transistoren T11, T13, T15 im oberen Abschnitt wie ein spezielles Booster-Transistorpaket wirken. Ähnlich verwendet auch der untere Abschnitt eine identische Super-Booster-Stufe, die aus den Transistoren T12, T14 besteht und T16.

Die obigen zwei Abschnitte ergänzen sich perfekt, wobei auf das Diagramm Bezug genommen wird, das angibt, dass ihre Emitter über die Widerstände R25 bis R27 und über R28 bis R30 an einem gemeinsamen Punkt abgeschlossen sind, was effektiv bedeutet, dass die Verdrahtung von Natur aus ausschließlich symmetrisch ist.

Die Ausgangsstufe kann einen massiven 200.000-fachen Verstärkungsfaktor mit vergleichsweise geringem Ruhestromverbrauch erzeugen. Der Ruhestrom kann durch Einstellen des Presets P1 eingestellt werden.



Aufgrund der unkritischen Natur der Schaltung kann das gesamte Projekt leicht über eine Allzweckplatine aufgebaut werden. Das Layout der Komponenten bzw. die Platzierung und das Verhältnis des Abstands der Komponenten müssen jedoch so identisch wie möglich gehalten werden das Layout des Schaltplans.

Obwohl ein gemeinsamer Kühlkörper für den gesamten Satz der Ausgabegeräte verwendet werden kann, habe ich persönlich separate einzelne Kühlkörper für jeden der Transistoren verwendet.

Dies ersparte mir die Kopfschmerzen bei der Verwendung des umständlichen und wenig effizienten Glimmerisolationskits zwischen den Transistoren.

Der Induktor wird gehalten, um die Dynamik der Schaltung zu verbessern. Es wird durch Wickeln von 20 Windungen eines superlackierten Kupferdrahtes über den 1-Ohm-Widerstand selbst aufgebaut.

Der Draht hat eine Dicke von fast 1 mm. Obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist, sollten für eine bessere thermische Stabilität die Transistoren T9 und T11 sowie T10 und T12 zusammengeklebt werden, vorzugsweise durch Anbringen der jeweiligen Paare von Angesicht zu Angesicht. Der Ruhestrom sollte idealerweise durch das folgende anfängliche Verfahren auf 50 mA eingestellt werden:

Crescendo-Verstärkerschaltung

So stellen Sie den Ruhestrom ein

1) Entfernen Sie die Lautsprecher und schließen Sie die Eingangsanschlüsse (über R1) kurz.

2) Schließen Sie ein DMM-Gerät im Strombereich in Reihe mit dem Plus der Stromversorgung an den Stromkreis an.

3) Stellen Sie als nächstes die Voreinstellung so ein, dass das Messgerät einen Eingang von 50 mA anzeigt. Das ist alles, der Ruhestrom des Verstärkers wird eingestellt und jetzt können die Verbindungen für den normalen Betrieb des Systems wiederhergestellt werden.

Stromversorgungskreis

Die Stromversorgungsschaltung ist ebenfalls nebeneinander dargestellt, und wie zu sehen ist, hat sie nichts Besonderes und kann unter Verwendung der gezeigten gewöhnlichen Komponentensätze hergestellt werden.

Mini-Crescendo-Stromversorgungskreis

Teileliste der 100-Watt-Verstärkerschaltung (siehe unten)

  • R1 = 430 K,
  • R2 = 47 K,
  • R3 = 330 Ohm,
  • R4, R5 = 12 K,
  • R6, R7, R20, R21, R22, R23, R24 = 1 Ohm, 3 Watt, Drahtwundtyp,
  • R8, R17 = 68 Ohm,
  • R9 = 100 K, R10, R11, R12, R13 = 5K6,
  • R14, R15 = 12 K,
  • R16, R19 = 100 Ohm,
  • R25 = 10 Ohm / 2 Watt,
  • P1 = 100 Ohm voreingestellt, linear,
  • C1 = 1 uF / 25 V,
  • C2 = 1 n, KERAMIK,
  • C3, C4 = 100PfC5 = 100 nF,
  • C6, C7 = 1000 uF / 35 V,
  • L1 = 20 Windungen emaillierter 1 mm Kupferdraht über R24,
  • D1, D2 = ROTE LED 5 mm, Alle anderen Dioden sind = 1N4148,
  • T1 = passendes BC546-Paar,
  • T2 = passendes BC556-Paar,
  • T3 = BC 557B,
  • T4, T7, T8 = BC 547B,
  • T5, T12 = BC 556B,
  • T6, T9 = BC 546B,
  • T10 = BD 140,
  • T13 = BD 139,
  • T11, T14 = 2N 3055
  • Allzweckplatine,
  • Alle Transistoren T10, T13, T11 und T14 sind auf geeigneten Kühlkörpern montiert

Das ursprüngliche Design (mit freundlicher Genehmigung von elektor electronic)

Die Mosfet-Version des obigen Entwurfs ist im folgenden Bild zu sehen:

Die vollständigen Konstruktionsdetails finden Sie unter folgendem Link:

Mini Crescendo pdf mit Leiterplatte und Schutzschaltungen

Video des Crescendo-Verstärkers mit dem PCB-Design und den Details zum Komponentenlayout sowie dem vollständigen Testbericht:

Beitrag von Herrn Siva




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